Kronen und Brücken
Bei großen Zahnhartsubstanzdefekten, bei denen keine Füllung mehr möglich ist
oder der Zahn durch eine Fraktur gefährdet ist, sind Kronen oder Teilkronen indiziert.
Hierbei wird der Zahn komplett bzw. teilweise körperlich mit der Krone bzw. Teilkrone
umfasst. Damit die Krone passt, muss der Zahn in seinem Umfang und seiner Höhe reduziert
werden, eine Abformung gemacht und diese für die Weiterbearbeitung ins zahntechnische
Labor weitergeschickt werden. Dort wird die Krone fertig gestellt. Je nach Kronenart dauert
die Fertigstellung 7 – 14 Tage. In der Zwischenzeit wird der Patient mit einem Provisorium
versorgt.
Verschiedene Möglichkeiten der Materialauswahl stehen zur Verfügung:
- NEM bzw. Nichtedelmetall - Legierung
- Hochgoldhaltige Legierung
- Metallkronen (Nichtedelmetall oder hochgoldhaltig) mit vollständiger keramischer Verblendung
oder mit einer keramischen Teilverblendung
- Vollkeramikkronen
- Zirkonkronen
Das Fehlen eines Zahnes kann durch das Herstellen eine Brücke ausgeglichen werden. Die
Zähne, die die Lücke begrenzen, werden beschliffen und mit einer Krone versorgt und
durch die Modellation eines neuen Zahnes für die Lücke miteinander verbunden. Eine
neue Kaueinheit ist entstanden.
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